Veranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin: „Industrie 4.0 – Vision oder Wirklichkeit“

Am 7. Dezember lud das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin in die Lernfabrik Berlin ein, um über das Thema Industrie 4.0 zu informieren bzw. zu diskutieren. Alexandra Horn (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) als Projektleiterin und Andreas Beil, Geschäftsführer der Lernfabrik Berlin, begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste.

Philipp Fraas, Geschäftsführer F&M Werkzeug- und Maschinenbau (GmbH), ging auf den Begriff Industrie 4.0 ein und erläuterte die Unterschiede zu den Automatisierungsprozessen in Betrieben seit den 1970er Jahren. Er sah die Digitalisierungsanforderungen an KMU eher kritisch und kam zu dem Schluss, dass Digitalisierung wenn, dann umfassend geschehen müsse und dass das meiste, was als 4.0 verkauft werde, kaum Mehrwert bringe, sondern meist nur Datensammlung sei.

Jackson Bond, Mitgründer der Firma Relayr, sah hingegen in der Datensammlung ein großes Potenzial. Anhand von Beispielen verdeutlichte er, wie durch Sensoren erhobene Daten dazu genutzt werden können, Fehlerquellen und Ausfallraten von Geräten zu minimieren.

Die Gäste konnten im Anschluss in einer Führung mit Elias Richter die Lernfabrik erkunden und lernten die einzelnen Stationen der Wertschöpfungskette kennen.  Michael Engelhardt von der Firma Faro präsentierte einen 3D-Laserscanner, der die Messdaten in CAD/CAM-Werte umwandelt.

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Fotos: briti bay