Unsere 3D-Druck-AG

Im Rahmen des Projekts „Lernfabrik und Partner als außerschulische Lernorte (LFLO)“ bieten wir eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema „3D-Druck“ an. Bei den regelmäßigen Treffen ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern das freie Arbeiten mit CAD-Programmen (computer-aided design).

Seit dem Start der Arbeitsgemeinschaft am 28. März 2017 kommen die Mädchen und Jungen ein- bis zweimal monatlich am Dienstagnachmittag in die Lernfabrik Berlin. Hier erlernen sie unter Anleitung das Konstruieren mit CAD-Programmen. Die Schüler/innen können dabei frei konstruieren und ihre eigenen Projekte erstellen. Eines der Mädchen entwarf beispielsweise einen Emoji-Würfel.  Als besonders umfangreich erweist sich das 3D-Modell der Stadt Rom, welches einer der Jungen über mehrere Termine konstruiert.

Wenn ein 3D-Modell am Computer fertig gestellt ist, geht es in den Druck auf unserem Stratasys uPrint SE Plus 3D-Drucker. Mittlerweile sind unterschiedlichste Objekte entstanden. Selbst entworfener Schmuck ist ebenso dabei wie eine Minion-Trickfilmfigur.

Die Teilnehmenden der AG machten auch Erfahrung mit Reverse Engineering, dem Nachkonstruieren von industriell gefertigten Produkten. Dem Papa vom Schüler Tom war ein Verschluss am Koffer kaputt gegangen. Sein zehnjähriger Sohn nahm das Aufmaß, konstruierte das Teil im CAD-Programm und setzte es nach dem Druck an der ursprünglichen Stelle ein. Der reparierte Koffer war danach bereits im Einsatz auf einer Dienstreise durch China.

Nach den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler an ihren Projekten weiterarbeiten und ein neues CAD-Programm kennenlernen.

Fotos: briti bay und Nora Sommer

Adlershof in 3D

Nun, in den Schulferien, ist es Zeit, Rückschau auf das erste Halbjahr unserer Arbeitsgemeinschaft „Adlershof in 3D“ zu halten. Am 4. April 2017 starteten die Teilnehmerinnen aus dem vom Deutschen Kinderhilfswerk geförderten Projekt „Mädchen in der Erlebniswelt MINT“ mit einer Erkundung des Standortes Berlin Adlershof. Sie gingen neugierig auf die Suche nach markanten Bauwerken des Wissenschafts- und Technologieparks.

Zunächst sahen sie sich in Begleitung unserer Mitarbeiterinnen den Elektronenspeicherring BESSY an. Dieser war so groß, dass man ihn bei einer äußeren Besichtigung nur in Einzelteilen erfassen konnte. Überschaubarer waren da die isothermischen Kugellabore, welche die Phantasie der Mädchen sehr anregten. Anschließend gingen sie in den aerodynamischen Park und schauten sich Trudelturm, Windkanal und Motorenprüfstand an. Faszinierend waren hier, neben den beindruckenden Denkmälern der Luftfahrtgeschichte, die im Park verteilten, futuristisch anmutenden Lautsprecher, aus denen es Geschichten und Gesänge flüsterte und raunte. Zum Abschluss untersuchten die Teilmehmerinnen die ihnen schon bekannte kleine Amöbe, in der sich unsere Lernfabrik Berlin befindet.

Alle Gebäude wurden mit der Kamera dokumentiert, mit Füßen abgeschritten und dabei vermessen und danach skizziert. Bei der anschließenden Bildrecherche im Internet ergänzten die Mädchen mithilfe von Luftbildern die Strukturen und Formen der Gebäude.

Bei weiteren Treffen der Arbeitsgemeinschaft wurden die ersten Gebäude am Computer in einem CAD-Programm (computer-aided design) konstruiert. Die Mädchen arbeiteten zu zweit an den 3D-Modellen von Kugellabor, Trudelturm, BESSY und Amöbe. Diese Gebäude nahmen auf dem Bildschirm relativ schnell Gestalt an, weil die Teilnehmerinnen zügig die Arbeit mit dem Programm erlernten. Mehr Zeit benötigen die komplizierteren 3D-Konstruktionen von Motorenprüfstand und Windkanal.

Bereits nach drei Terminen wurde die erste 3D-Konstrukion, die des Trudelturms, am Computer fertiggestellt. Kurz danach war auch das CAD-Modell von BESSY vollendet. Die anderen Gebäude werden sorgfältig nach und nach erstellt. Von Termin zu Termin werden die Mädchen versierter im Umgang mit der CAD-Software und bearbeiten immer schwierigere Aufgaben.

Nach der Sommerpause, im neuen Schuljahr, werden alle Modelle fertig konstruiert. Dann geht es ans Drucken im 3D-Drucker. Anschließend wartet eine neue Herausforderung auf die Mädchen. Dann werden nämlich alle Konstruktionen noch einmal neu abstrahiert, verkleinert und zusammen auf einer 10 x 10 cm großen Platte angeordnet. Schließlich entsteht Adlershof in 3D.

Maß- Form- und Lagetoleranzen in technischen Zeichnungen bei forminstabilen Verbindungselementen lesen, verstehen und anwenden

Qualifikationsziele:

  • Fähigkeiten für eine qualitätsgerechte und normenkonforme Produktion auch auf der Basis nicht normenkonformer technischer Zeichnungen.
  • Anwendungsbereite Kenntnisse zu den Anforderungen aus den aktuellen Normenänderungen im ISOGPS-System (ISO 8015, ISO 14405, ISO 1101, ISO 5459, ISO 286, ISO 2768).
  • Fertigkeiten zum Lesen, Verstehen und Eintragen von Form- & Lagetoleranzen in technischen Zeichnungen der Kunden, der eigenen Organisation & von Lieferanten; zum Erkennen, Korrigieren und Vermeiden von Lücken, Mehrdeutigkeiten und Unklarheiten in technischen Zeichnungen.
  • Befähigung zur Definition von funktions-, fertigungs und prüforientierte Bezügen und Bezugssystemen.

Das Seminar richtet sich an Technische Zeichner/innen, QS- und Fertigungsmitarbeiter/innen, Techniker/innen, Konstrukteur/innen, Fertigungsplaner/innen, QS Manager/innen, Mitarbeitende aus den Bereichen Entwicklung und Konstruktion, Prüf- und Qualitätswesen sowie Arbeitsvorbereitung und Fertigung.

Termin: Montag, 11.12.2017 – Freitag, 15.12.2017  (5 Tage – 40 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 1.475 € + 560,50 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 1.180 € + 560,50 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 885 € + 560,50 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 2.950 € + 560,50 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 3

Höchstteilnehmerzahl: 12

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.de

Inventor HSM

Inventor HSM ist eine leistungsstarke, leicht zu bedienende, integrierte CAD/CAM-Komplettlösung. Die Bearbeitungsvorgänge werden direkt in der parametrischen Baugruppenumgebung von Inventor angelegt, berechnet und verifiziert. Eine Änderung am Inventor-Modell aktualisiert automatisch auch die entsprechenden CAM-Operationen. Ein wesentlicher Vorteil für diese Seminare in unserem Haus ist, dass die entsprechende CNC-Maschine zum Testen der in Inventor HSM erstellten Fertigungsprogramme direkt vor Ort, im CNC-Kompetenzzentrum, zur Verfügung steht.

Das Modul richtet sich an alle Personen, die in der Konstruktion im Bereich Maschinenbau tätig sind.

Termin: Dienstag, 28.11.2017 – Donnerstag, 30.11.2017  (3 Tage – 24 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 885 € + 336,30 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 708 € + 336,30 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 531 € + 336,30 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 1.770 € + 336,30 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 3

Höchstteilnehmerzahl: 5

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.de

AutoCAD 2D/3D Grundkurs

Konstruieren, Visualisieren, Dokumentieren und Austauschen sind Standards in der umfassenden Nutzung von AutoCAD. Das Modellieren realistischer Volumenkörper und Flächen zu komplexen Modellen sowie hochwertige 2D-Darstellungen sind wesentliche Inhalte in unseren AutoCAD-Seminaren. Das Softwarepaket AutoCAD von AutoDesk ist der Marktführer unter den CAD-Systemen (Computer Aided Design) auf PC-Basis. Lernen Sie bei uns nicht nur die Software zu beherrschen, sehen Sie den Einsatz in der betrieblichen Fertigung.
Das Modul richtet sich an alle Personen, die den Einstieg in die Welt des digitalen Designs finden möchten.

Termin: Montag, 06.11.2017 – Freitag, 10.11.2017 (5 Tage – 40 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 1.125 € + 427,50 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 900 € + 427,50 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 675 € + 427,50 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 2.250 € + 427,50 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 2

Höchstteilnehmerzahl: 5

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.de

Aufbaukurs TNC Q-Parameter-Programmierung iTNC530/TNC620

Bei der Programmerstellung an CNC-Fräsmaschinen und auch bei der Optimierung vorhandener NC-Programme finden Sie mit der Heidenhain iTNC530/TNC620 eine einfache Handhabung in einer klaren und übersichtlichen Programmieroberfläche vor. Als autorisierter Schulungspartner der Firma Heidenhain versetzen wir unsere Teilnehmer/innen in die Lage, selbstständig Einrichtvorgänge zu beherrschen, Fertigungsprogramme optimal und gut strukturiert zu erstellen sowie die technologischen Arbeitsabläufe zu modifizieren. Das Ziel der Weiterbildung besteht darin, das selbständige Erarbeiten und Schreiben von Bearbeitungszyklen mit den entsprechenden Programmiertechniken zu erlernen.

Kursbeginn: Mittwoch, 15.11.2017 (3 Tage – 24 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 885 € + 336,30 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 708 € + 336,30 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 531 € + 336,30 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 1.770 € + 336,30 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 2

Höchstteilnehmerzahl: 5

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.de

Autodesk Inventor Grundkurs

Die Forderungen der Wirtschaft an eine überdurchschnittliche Produktqualität, welche auf niedrigen Entwicklungskosten sowie schnellerer Marktreife basiert, kann mittels intelligenten Werkzeugen realisiert werden. Autodesk Inventor bietet umfassende, flexible Lösungen in 3D-Konstruktion, Simulation, im Werkzeug- und Formenbau sowie in der Konstruktionskommunikation. Inventor eröffnet Ihnen mit Digital Prototyping die nächste Stufe der 3D-Konstruktion. Sie erstellen einen präzisen digitalen 3D-Prototypen, in dem Sie Produkte vor ihrer Fertigung entwerfen, visualisieren und simulieren können. Als Besonderheit werden Ihnen in einem Zusatzmodul die Möglichkeiten und Grenzen des 3D-Drucks präsentiert.

Kursbeginn: Montag, 04.12.2017 (5 Tage – 40 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 1.250 € + 475 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 1.000 € + 475 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 750 € + 475 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 2.500 € + 475 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 2

Höchstteilnehmerzahl: 5

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.de

Aufbaukurs FK-Programmierung Heidenhain iTNC530/TNC620

(in Zusammenarbeit mit NILES WB)

Ihre Kunden erwarten von Ihnen immer häufiger schnellstmöglich die Realisierung von komplexen Bauteilen im Bereich der Zerspanung auf CNC-Fräsmaschinen. Eine geniale Umsetzung stellt Ihnen hierfür die Heidenhain iTNC530/TNC620 zur Verfügung. Mit Hilfe der FK-Programmierung sind Sie in der Lage, komplizierte Geometrieelemente ohne Rechenaufwand programmtechnisch umzusetzen. Dieses Wissen wird Ihnen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihren Mitbewerber/innen einbringen und Ihren Kunden noch schneller Zufriedenheit bieten.

Termin: Mittwoch, 18.10.2017 (1 Tag – 8 UE)

Preis pro Teilnehmende/r:

aus Unternehmen mit Mitarbeiterzahl Preis mit Förderung
ab 250 Mitarbeitenden 295 € + 112,10 € MwSt
50 – 249 Mitarbeitenden 236 € + 112,10 € MwSt
bis 49 Mitarbeitenden 177 € + 112,10 € MwSt

Mit der Förderung aus dem Projekt können Sie sparen. Der regulärer Preis ohne Förderung beträgt 590 € + 112,10 € MwSt.

Mindestteilnehmerzahl: 2

Höchstteilnehmerzahl: 5

Ansprechpartnerin:
Judith Merhout
Tel.: +49 30 6392 9727
Mail: judith.merhout@lernfabrik-berlin.dev

Besuch des parlamentarischen Staatsekretärs Dirk Wiese

Bereits Ende Juni besuchte der parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin  _Gemeinsam digital. Die Partner von  _Gemeinsam digital empfingen ihn in der Lernfabrik Berlin als Demonstrationsort des Kompetenzzentrums. Bei dem Treffen berichteten Unternehmer/innen von ihren Erfahrungen in den Digitalisierungsprojekten und Workshops des Zentrums.

Am 30. August 2017 erwarten wir weiteren Besuch aus dem BMWi.
Wir freuen uns aber auch jederzeit auf Unternehmer/innen und deren Mitarbeiter/innen, die unsere Lernfabrik Berlin besichtigen möchten.

Fotos: briti bay

Erste „Ausbildungs-Allianz-Adlershof“ – Unternehmen öffneten ihre Türen

Am 04.07.2017 fand die erste „Ausbildungs-Allianz-Adlershof“ statt. An diesem Tag öffneten 17 Adlershofer Unternehmen ihre Türen, um sich den Fachkräften von morgen vorzustellen. Sie gaben Einblick in ihren Arbeitsalltag und stellten Ausbildungsmöglichkeiten im MINT-Bereich vor. Die 100 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Berufe und Arbeitsgebiete kennen.

Eine der neun Touren führte auch in die Lernfabrik Berlin. Hier bearbeiteten die Teilnehmenden an der Bohrmaschine und mit der Feile ein metallisches Werkstück. Auf dem Tablet entwarfen sie mit einem CAD-Programm das 3D-Modell eines Kreisels, der anschließend auf unserem 3D-Drucker hergestellt wurde. Die Möglichkeit, etwas selbst ausprobieren zu können und auch einmal an einer Maschine zu arbeiten, wurde von den Jugendlichen sehr enthusiastisch angenommen.

Die Veranstaltung wurde vom Verein Forum Adlershof e.V. in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Weiterbildungsnetzwerk Hochtechnologie (ANH Berlin) am Ferdinand-Braun-Institut und der Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin gGmbH organisiert und zum ersten Mal durchgeführt.

 

Themenabend IT-Sicherheit

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin lud am 21.6.2017 zur Veranstaltung „Sicher digital! IT-Sicherheit und Wirtschaftsschutz im Mittelstand“ in die Lernfabrik Berlin ein. Das Thema IT-Sicherheit bzw. die Angst vor der IT-Unsicherheit bereitet vielen Unternehmern Unbehagen. Dieses konnte auch Jörg Peine-Paulsen vom Verfassungsschutz Niedersachsen mit seinem Vortrag nicht ausräumen. Er lieferte spannende Beispiele von Industriespionage. Er zeigte beispielsweise ein Bürotelefon, in welches ein Handy eingebaut war. Jörg Peine-Paulsen warnte davor, USB-Sticks von Gästen oder unbekannter Herkunft in datensensible Computer zu stecken. Dieses Grundwissen zum Schutz der digitalen Infrastruktur in einem Unternehmen werde immer wieder missachtet.

Christian Köhler, NKMG Berlin, erläuterte die Arbeit der Lenkungsgruppe Sicherheit im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).
Volker Kraiss untersucht mit seiner Firma Kraiss & Wilke Security Consult GmbH, welche Sicherheitslücken in Unternehmen bestehen. Bei Firmenbesuchen erlebe er immer wieder, dass das Personal sehr freimütig mit schutzwürdigen Informationen umgehe. Er verwies darauf, dass vor allem die Kommunikationsprozesse intern geplant und verbessert werden müssen.

Der Themenabend bot spannenden Gespächsstoff und erinnerte die Teilnehmenden daran, ihre Sicherheitskonzepte gegen Angriffe aus dem Internet stets aktuell zu halten.

Fotos: briti bay

Workshop beim DLR „Reise durch unser Sonnensystem und Besuch auf dem Mars“

Ein Workshop im Rahmen des Projekts „Mädchen in der Erlebniswelt MINT“ führte die Teilnehmerinnen in eines der größten und modernsten Forschungseinrichtungen Europas, ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Mädchen wurden im dortigen Schülerlabor, dem DLR_School_Lab Berlin, von Petra Freier begrüßt.

In einem Film stellte das DLR seine Forschungsgebiete vor: Luft- und Raumfahrt, Verkehr und Energie. Anschließend begann für die Mädchen „die Reise durch unser Sonnensystem“ und die „Untersuchung des Mars“ an zwei Staionen im DLR_School_Lab Berlin.

Am riesigen Tablet flogen die Mädchen durchs Sonnensystem und entdeckten Planeten, Monde, Satelliten und Raumsonden. Sie sahen sich unsere Erde von oben an, suchten nach verschiedenen Kontinenten, nach dem Nil und nach Berlin und stellten dabei ihre Geographiekenntnisse unter Beweis. Unsere Teilnehmerinnen erfuhren, welche Seite des Mondes der Erde zugewandt ist. Sie begaben sich auf die Reise zu anderen Planeten, deren Oberflächen und Besonderheiten sie betrachteten. Auch der Raumstation ISS wurde ein Besuch abgestattet.

Im zweiten Experiment beschäftigten sich die Mädchen mit der Oberfläche des Mars. Sie lernten dabei seinen höchsten Vulkan sowie seinen größten Canyon kennen und diskutierten darüber, ob es Wasser auf dem Mars geben könnte. Zur Betrachtung der Großaufnahmen des Planeten erhielten die Mädchen 3D-Brillen. Besonders interessant war die Untersuchung von Gesteinsproben. Die Mädchen konnten echtes Meteoritengestein in der Hand halten und unter dem Mikroskop analysieren. Beeindruckend fanden sie ebenfalls die Website mit der Simulation eines Meteoriteneinschlags. Hier konnte man Orte eingeben und schauen, welche Auswirkungen ein Meteorit, dessen Größe und Geschwindigkeit man zuvor definierte, im Umkreis von 100 km haben würde.

Der nächste Workshop findet nach den Sommerferien statt. Dann erhalten die Mädchen Einblick in die Mikrosystemtechnik. Sie werden die Firma AEMtec besuchen und im dortigen Reinraum sehen, wie kleinste Bauelemente zu elektronischen Baugruppen aufgebaut werden.

Fotos: Petra Israel und Nora Sommer

Workshop im Schülerlabor UniLab „Wir bauen eine Grätzelzelle“

An einem der heißesten Juninachmittage dieses Jahres mit „Hitzefrei“ in der Schule, am 20.6.2017, besuchten die MINT-Mädchen das Schülerlabor UniLab der Humboldt-Universität zu Berlin am Standort Adlershof. Das Schülerlabor befindet sich im Dachgeschoss der ehemaligen Messhalle, die zum Großen Windkanal gehörte. Obwohl das Haus in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaut wurde, ist das UniLab ein moderner, lichtdurchfluteter großer Raum. Hier wurden wir freundlich vom Lehramtsstudenten Christopher begrüßt.

Thema unseres Workshops war eine Farbstoff-Solarzelle, die Grätzelzelle. Ihr Prinzip hat man bei der Photosynthese abgeguckt. Sie kann Sonnenenergie mithilfe eines Farbstoffs in elektrischen Strom umwandeln. Dieses Wunderwerk sollten die Mädchen nun selbst herstellen.

Dafür mussten sie zunächst in drei Gruppen die physikalischen Grundlagen erarbeiten. Eine Gruppe bestrahlte mit einer leistungsstarken Leuchte ein Solarmodul und las auf einem Messgerät die Leistung dieser Solarzelle ab. Dabei untersuchten die Schülerinnen auch den Einfluss verschiedenfarbiger Filterfolien vor der Lichtquelle. An der nächsten Station beschäftigten sich die Mädchen mit den theoretischen Grundlagen der Grätzelzelle. Sie entwarfen ein Modell, das Aufbau und Funktion der Zelle verdeutlichte. Im dritten Teil wurde ein Stromkreis aus Batterie, Leiterbrücken, Schalter und Lampe auf einer Steckplatte aufgebaut. Die Mädchen experimentierten hier mit zusätzlichen oder zu entfernenden Bauteilen, mit Reihen- und Parallelschaltung.

Damit waren die Vorbereitungen abgeschlossen und es ging an die Herstellung einer eigenen Solarzelle. Dazu hatten die Jungs vom UniLab schon etwas vorbereitet. Ein starker Früchtetee war bereits gekocht, kleine Glasplatten waren mit Titandioxid beschichtet worden und auch eine Kochsalzlösung war bereits angerührt. Jedes der Mädchen erhielt je ein beschichtetes Plättchen und eine einfache Glasscheibe. Die unbeschichtete Scheibe wurde mit einem dicken Bleistift bemalt, die beschichtete für einige Minuten im roten Früchtetee versenkt. Nach dem Herausnehmen wurden die Platten aufeinander gelegt, mit Klemmen fixiert und an zwei Seiten wurde die Kochsalzlösung eingeträufelt.

Nun ging es ans Messen. Funktionieren die Zellen? Unter einer Lichtquelle wurde Spannung erzeugt. Diese war bei den einzelnen Zellen sehr unterschiedlich.

Am Ende des Workshops erhielten die Mädchen noch einen kleinen Einblick in den Sonderforschungsbereich 951 „Hios“. Dort forscht man an ähnlichen Solarzellen wie der Grätzelzelle. Der Sonderforschungsbereich hatte für den Workshop die Materialien zum  Bau der Zelle zur Verfügung gestellt.

Die Mädchen durften die selbst gebauten Zellen mit nach Hause nehmen. Schon in der nächsten Woche geht es auf die nächste Exkursion. Die Mädchen werden beim DLR durch unser Sonnensystem fliegen und den Mars näher erkunden.

 

 

Fotos: briti bay

Industrie Workshop – CNClive4you

Das Thema „Drehen mit mehreren Werkzeugträgern“ stand im Fokus des Workshops „CNClive4you“, den die Firma Siemens gemeinsam mit dem Werkzeughersteller Ingersoll am 18. Mai 2017 in der Lernfabrik Berlin durchführte. Enrico Ehrhardt (Siemens AG) stellte die Bedien-, Programmier- und Simulationsfunktionen der SINUMERIK-Steuerung bei der Mehrkanalbearbeitung vor.
Ein breites Spektrum an Dreh- und Stechwerkzeugen präsentierte Jörg-Andreas Wieprich  aus dem Hause Ingersoll Werkzeuge GmbH. Er erläuterte die speziellen Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Werkzeuge mit ihren spezifischen Eigenschaften.
Jörg Puzicha von der Lernfabrik Berlin führte das Drehen mit mehreren Werkzeugen live auf unserer DMG Mori ecoTurn 310 Drehmaschine vor.

Mit Bier und Imbiss sowie Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch klang der Abend gemütlich aus.

 

Fotos: briti bay